Singen, Summen, Pfeifen – Was hinter Google’s „Hum To Search“ Feature steckt

IBB Redaktion

Jeder kennt dieses frustrierende Gefühl – man hat eine Melodie im Kopf und kann sich einfach nicht mehr an den Namen des Songs, des Interpreten oder an irgendwelche Wörter im Song erinnern. Man kann den Song eigentlich nur noch Summen oder Pfeifen, aber das bringt einem in dem Moment meistens nichts.

Ab jetzt kann das Summen endlich sinnvoll eingesetzt werden! Denn Google erkennt ab sofort gesummte Lieder! Wie das Ganze funktioniert, erklären wir dir in diesem Beitrag.

Wer hätte das gedacht?

Bis vor kurzem war Shazam noch etwas richtig Abgefahrenes. Shazam schaffte es trotz nicht gerade niedriger Umgebungslautstärke, den Song im Club, Radio oder Fernseher innerhalb weniger Sekunden zu erkennen. Aber jetzt wird es noch abgefahrener, Google erkennt gesummte, gesungene oder gepfiffene Lieder!

Und wie funktioniert das Ganze?

Öffne für das neue Feature einfach die Google App und klicke auf das Mikrofonsymbol. Nachdem du den Befehl „Was ist das für ein Lied“ gesagt hast, kann das Summen losgehen. Das Gute daran, du musst nicht mal die Töne treffen. Singe, Summe oder Pfeife die Melodie für 10 bis 15 Sekunden in das Mikrofon und Google filtert dir den gesuchten Song raus.

Doch wie schafft Google das?

In den wenigen Sekunden versucht Google einen Algorithmus mit potenziellen übereinstimmenden Songs zu identifizieren. Die Musikerkennung funktioniert laut Google ähnlich wie der Fingerabdruck. Die Melodie wird in einer einzigartigen zahlenbasierten Sequenz umgewandelt und wird somit anhand von künstlicher Intelligenz einem im Studio produzierten Song zugeordnet.
Im Anschluss wird dir eine Liste der Songs, die am meisten mit deiner Melodie übereinstimmen, angezeigt. Dazu werden passende Interpreten, Songtexte und Musikvideos angezeigt.

Ab sofort keine lästigen Ohrwürmer mehr und das Kopfzerbrechen über den richtigen Songnamen hat endlich ein Ende!

Quelle Titelbild: iStock: IanaChyrva

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