KI-generiertes Beitragsbild zum Artikel Native Instruments Komplete 26: Absynth 6 ist zurück und kostet ab 99 Dollar

Native Instruments Komplete 26: Absynth 6 zurück, Bundle ab 99 Dollar

4:12 Lesezeit

Am 5. Mai 2026 hat Native Instruments Komplete 26 veröffentlicht, drei Tage vor Start der Superbooth 2026 in Berlin. Das Highlight: Absynth ist erstmals seit der Discontinuation 2017 zurück, jetzt als Absynth 6, integriert ab dem Standard-Bundle und auf der Superbooth-Stage von Original-Entwickler Brian Clevinger persönlich vorgestellt. Collector packt 69 neue Tools obendrauf, Gesamtstand jetzt über 340 Produkte und 180.000 Sounds. Die Versionsnummer wird zum Release-Jahr – perpetual license bleibt, kein Abo-Zwang.

DROP

  • Absynth 6 ist die Headline. Der semi-modulare Synth, jahrelang eingefroren, kommt zurück und ist ab Komplete 26 Standard fester Bestandteil. Brian Clevinger persönlich auf der Superbooth-Stage.
  • Vier Tiers, klare Stufen. Select 99, Standard 549, Ultimate 1.249, Collector 1.949 US-Dollar. Updates für Komplete-15-User: Standard 149, Ultimate 299, Collector 399.
  • Collector wächst um 69 Tools. Über 340 Produkte und 180.000 Sounds. iZotope RX 12 ist mit drin, das Mixing-Toolset eines der spürbarsten Add-ons der Edition.
  • Naming-Wechsel Apple-Style. Aus Komplete 16 wird Komplete 26. NI orientiert sich am Release-Jahr, nicht an der chronologischen Versionsnummer. Klingt nach Detail, sortiert aber den ganzen Update-Pfad neu.
  • NKS-Update mitgeliefert. Native Kontrol Standard 3.0 verbessert Plug-in-Browsing und Hardware-Mapping. Wer NI-Keyboards oder Maschine nutzt, merkt das täglich.

 

Absynth 6 ist der Grund, weshalb diese Edition zählt

Absynth war jahrelang die Heimat all jener Producer, die nicht Subtraktiv, nicht FM und nicht sample-basiert dachten. Semi-modular, dreilagig, mit einer Patch-Architektur, die eher an experimentelle Klanggebäude als an Standard-Workflow erinnert. Version 5 erschien 2009. Danach ging es jahrelang nicht weiter, viele dachten, das Ding sei still und leise begraben.

Absynth 6 dreht das jetzt. Brian Clevinger, Original-Entwickler aus den späten 1990ern, ist zurück und stellt die neue Version selbst am Native-Instruments-Booth H130 im FEZ Berlin vor. Der Synth lebt von atmosphärischen Patches, evolutionären Hüllkurven und Texturen, die du in einem Massive-X-Preset nicht aus dem Stand bauen kannst. Für Sound-Designer im Film- und Game-Bereich ist das eine Heimkehr, für Producer im ambient-elektronischen Lager auch.

Was Absynth 6 konkret bringt, ist noch nicht im Detail dokumentiert, weil NI die Demo-Tage erst durchzieht. Was klar ist: er kommt ab der Standard-Edition mit, nicht erst ab Ultimate. Wer also für 549 Dollar einsteigt, hat ihn direkt im Set. Das ist eine bewusste Entscheidung gegen die übliche NI-Praxis, Headline-Tools nur in den oberen Tiers anzubieten.

 

Was sich für Standard-, Ultimate- und Collector-User wirklich ändert

Native Instruments hat die Tier-Logik beibehalten, aber die Übergänge verschoben. Wer früher schon mit Komplete 15 Standard gearbeitet hat, bekommt mit dem Update für 149 Dollar Absynth 6, ein paar erweiterte Kontakt-Libraries und das aktualisierte NKS 3.0. Das ist kein Pflicht-Upgrade, aber ein klares Preis-Leistungs-Argument.

99 / 149 $
Select neu / Standard-Update
549 / 299 $
Standard neu / Ultimate-Update
1.949 / 399 $
Collector neu / Update

Ultimate auf Collector ist die Stufe mit dem deutlichsten Sprung. 69 neue Instrumente, Effekte und Expansions, dazu der Komplettsatz an iZotope-Mixing- und Mastering-Tools. Wenn du jemals einen Track mastern oder einen kompletten Score schreiben willst, ist Collector der ehrliche Tier – der Rest sind Producer-Bundles für klar definierte Aufgabenbereiche.

Wer Komplete 15 Collector hatte, zahlt 399 Dollar fürs Upgrade. Wer aus Komplete 14 oder älter kommt, sollte sich den Sprung gut überlegen – die ersparten Updates summieren sich, der Vollpreis von 1.949 wird trotzdem schnell zur sinnvollen Option, gerade wenn man die enthaltenen iZotope-Tools einzeln rechnet. Tools-Vergleich für angehende Producer hatten wir im EDM-Tools-Überblick 2026 drüben gemacht.

 

Warum die Jahreszahl im Namen mehr ist als Marketing

Native Instruments hat das Naming-Schema bewusst umgestellt. Aus Komplete 16 wird Komplete 26. Apple macht das seit Jahren mit iOS und macOS, NI zieht jetzt nach. Klingt nach kosmetischem Detail, hat aber Konsequenzen: Versions-Sprünge sind nicht mehr an Funktions-Roadmaps gebunden, sondern an Kalender-Slots. Jährliche Release-Zyklen werden zur Norm, ähnlich wie bei OS-Updates oder bei Adobe Creative Cloud.

Für Producer mit Subscription-Reflex ist das gewöhnungsbedürftig. Komplete bleibt zwar perpetual license, aber der Update-Druck wird größer, weil jedes Jahr ein Tier-Sprung in den Raum gestellt wird. Wer früher zwei oder drei Jahre auf einer Version geblieben ist, wird ab jetzt häufiger über Updates nachdenken müssen.

Die Frage, ob das gut ist, hängt vom eigenen Workflow ab. Wer Komplete tief nutzt und regelmäßig neue Sounds braucht, profitiert. Wer Komplete als statisches Toolkit denkt, das einmal eingerichtet und dann ewig genutzt wird, könnte sich am jährlichen Update-Rhythmus stören. Im Vergleich zu reinen Subscription-Modellen wie bei Adobe ist NI aber immer noch deutlich entspannter.

 

Lohnt sich der Upgrade-Pfad? Drei Szenarien

Komplete 15 Collector zu 26. Klares Ja, wenn du iZotope-Mastering-Tools regelmäßig nutzt. RX 12 ist eine echte Verbesserung, NKS 3.0 macht das tägliche Plug-in-Browsing spürbar schneller. Plus Absynth 6 für Sound-Design-Phasen. 399 Dollar für die genannten Verbesserungen sind fair.

Komplete 14 Ultimate zu Komplete 26 Standard. Vorsichtiger. Du sparst zwar Geld, verlierst aber den iZotope-Stack, der inzwischen das Hauptargument für Ultimate-Plus ist. Wenn dein Workflow nur Sounds-zentriert ist, geht das. Wer aber bisher mit Ozone oder Neutron gemixt hat, sollte beim Ultimate-Pfad bleiben und einmal alle zwei Updates die 299 Dollar zahlen.

Einen ehrlichen Workflow-Crash bei DAW-Wahl für Einsteiger hatten wir bereits, hier ergänzt sich das jetzt: wer Ableton plus Komplete kombiniert, hat 2026 einen Stack, der ohne weitere Plug-ins komplette Produktionen tragen kann.

Komplete 13 oder älter direkt zu 26. Ehrlich gerechnet ist hier oft der Vollkauf günstiger als die Upgrade-Kette. NI bietet meist saisonale Rabatte. Wer den Sommer abwartet, kommt mit etwas Glück unter 1.500 Dollar für Collector raus. Wenn du wirklich auf die UK-Garage-Welle aufspringen willst und Sounds wie Sammy Virji bauen möchtest, ist Massive X plus Absynth ohnehin Pflichtinventar.

Q&A nach der Show

Klick auf eine Frage um die Antwort aufzuklappen.

Wann genau ist Komplete 26 erschienen und wo läuft die Superbooth-Präsentation?
Native Instruments hat Komplete 26 am 5. Mai 2026 veröffentlicht. Die Superbooth 2026 lief vom 7. bis 9. Mai im FEZ Berlin, NI war an Booth H130 mit Hands-on-Demos und ALB-Stage-Präsentationen, darunter ein Auftritt von Absynth-Originalentwickler Brian Clevinger am Donnerstag plus Q&A-Sessions an Donnerstag und Freitag.
Was kostet Komplete 26 in den vier Editionen?
Vollpreis: Select 99 Dollar, Standard 549 Dollar, Ultimate 1.249 Dollar, Collector 1.949 Dollar. Update-Preise für Komplete-15-Besitzer und neuer: Standard 149 Dollar, Ultimate 299 Dollar, Collector 399 Dollar. Wer aus älteren Versionen kommt, prüft am besten Vollkauf gegen Upgrade-Kette – Vollkauf ist oft günstiger.
Warum ist die Versionsnummer plötzlich 26 statt 16?
NI orientiert das Naming jetzt am Release-Jahr, analog zu Apple und Microsoft. Aus Komplete 16 wird Komplete 26, nächstes Jahr wird es Komplete 27. Das signalisiert jährliche Release-Zyklen als neue Norm und macht den Update-Pfad für Käufer transparenter. Perpetual License bleibt erhalten, NI ist kein Subscription-Modell.
Lohnt der Sprung von Komplete 14 oder älter direkt auf 26?
Oft ja, weil die Upgrade-Kette über mehrere Versionen meist teurer wird als ein direkter Vollkauf. NI bietet saisonale Rabatte, gerade im Sommer und vor Weihnachten. Wer warten kann, kommt für Collector oft unter 1.500 Dollar. Wer sofort den iZotope-Stack plus Absynth 6 braucht, zahlt Vollpreis und ist trotzdem schneller produktiv als beim Klick durch drei Update-Stufen.

Bildquelle: KI-generiert (Mai 2026), C2PA-Zertifikat im Bild hinterlegt



X