20 Jan. Grammy Awards: Top-Hits, Gewinner & Style-Highlights 2025
3:47 Lesezeit
Beyoncé hat endlich ihren Album-of-the-Year-Grammy. Kendrick Lamar hat alles abgeräumt, was abzuräumen war. Und Chappell Roan hat bewiesen, dass Indie-Pop keine Nische mehr ist. Die 67. Grammy Awards am 2. Februar 2025 in der Crypto.com Arena in Los Angeles waren eine der emotionalsten und überraschendsten Verleihungen der letzten Dekade.
Das Wichtigste in Kürze
- Beyoncé gewann erstmals Album of the Year – für Cowboy Carter, ihr Country-Album
- Kendrick Lamar räumte in allen fünf nominierten Kategorien ab, darunter Record und Song of the Year für Not Like Us
- Chappell Roan gewann Best New Artist und unterstrich den Indie-Pop-Trend
- Die Verleihung fand am 2. Februar 2025 in der Crypto.com Arena in Los Angeles statt
Beyoncés Moment: Album of the Year für Cowboy Carter
Es war die Geschichte des Abends – und eine Geschichte, die über 20 Jahre in der Mache war. Beyoncé gewann zum ersten Mal in ihrer Karriere den Grammy für Album of the Year. Und zwar nicht für ein Pop- oder R&B-Album, sondern für Cowboy Carter – ihr Genre-sprengendes Country-Werk.
Die Bedeutung dieser Auszeichnung kann kaum überschätzt werden. Beyoncé war zuvor viermal für Album of the Year nominiert gewesen, ohne zu gewinnen. Seit Lauryn Hill 1999 für The Miseducation of Lauryn Hill gewonnen hatte, war keine schwarze Künstlerin mehr in dieser Kategorie ausgezeichnet worden – ein Zeitraum von 26 Jahren.
Cowboy Carter war Beyoncés bewusste Antwort auf die Frage, wem Country-Musik gehört. Das Album brachte Collaborations mit Dolly Parton, Miley Cyrus und Willie Nelson zusammen und wurde von der Kritik als Meisterwerk gefeiert. Der Grammy bestätigte, was Fans längst wussten: Beyoncé ist genre-agnostisch.
Kendrick Lamar: Fünf Nominierungen, fünf Siege
Wenn Beyoncés Abend emotional war, dann war Kendrick Lamars Abend historisch. Der Compton-Rapper gewann in allen fünf Kategorien, in denen er nominiert war:
Record of the Year: Not Like Us
Song of the Year: Not Like Us
Best Rap Album: GNX
Best Rap Song: Not Like Us
Best Rap Performance: Not Like Us
Not Like Us – der Track, der 2024 den wohl intensivsten Beef der Hip-Hop-Geschichte mit Drake befeuerte – dominierte die Verleihung. Dass ein Diss-Track sowohl Record als auch Song of the Year gewinnt, hatte es in der Grammy-Geschichte noch nicht gegeben.
Chappell Roan: Der Indie-Pop-Moment
Chappell Roan gewann Best New Artist – und stand damit stellvertretend für einen größeren Trend. Die 26-jährige Sängerin aus Missouri hatte 2024 mit Songs wie Good Luck, Babe! und ihrem queeren Pop-Ansatz einen der beeindruckendsten Durchbrüche der letzten Jahre hingelegt. Ihr Sieg war ein Statement: Die Grammy-Voter haben verstanden, dass die Zukunft der Popmusik diverser, queerer und unabhängiger wird.
Die Performances: Mehr als eine Preisverleihung
Was die Grammys von anderen Preisverleihungen unterscheidet, sind die Live-Performances. 2025 lieferten unter anderem Kendrick Lamar, Billie Eilish, Sabrina Carpenter und Chappell Roan Auftritte, die das Publikum in der Arena zum Stehen brachten.
Besonders Kendricks Performance von Not Like Us – mit minimalistischer Bühne, scharfem Licht und maximaler Intensität – wurde in den sozialen Medien als einer der besten Grammy-Auftritte aller Zeiten gefeiert.
Grammy-Rekorde 2025
Beyoncé bleibt die meistausgezeichnete Künstlerin in der Geschichte der Grammys. Mit ihren Gewinnen 2025 hat sie über 30 Grammys insgesamt gesammelt – mehr als jede andere Künstlerin und jeder andere Künstler.
Kendrick Lamar hat mit seinem Clean Sweep (alle nominierten Kategorien gewonnen) eine Seltenheit erreicht, die zuletzt 2004 von Beyoncé selbst geschafft wurde.
Der IBB-Winkel: Grammys und die Auto-Connection
Was haben die Grammys mit der Autowelt zu tun? Mehr als man denkt. Die Grammy-Afterparties in Los Angeles sind berühmt für ihre Autoauftritte: 2025 wurden auf dem roten Teppich und bei den After-Shows unter anderem Rolls-Royce Spectres, Mercedes-Maybach S-Klassen und ein Lamborghini Revuelto gesichtet.
Beyoncés Cowboy-Carter-Ära hat zudem eine Renaissance der Country-Ästhetik ausgelöst – inklusive der dazugehörigen Pick-up-Truck-Kultur. Ob Ford F-150 oder RAM 1500: Country-Musik und amerikanische Automobile sind seit jeher untrennbar verbunden. Beyoncé hat diese Verbindung 2025 in den Mainstream katapultiert.
Fazit: Eine Grammy-Nacht für die Geschichtsbücher
Die 67. Grammy Awards werden als die Verleihung in Erinnerung bleiben, bei der Beyoncé endlich bekam, was ihr zustand, Kendrick Lamar einen Diss-Track in Gold verwandelte und eine 26-Jährige aus Missouri bewies, dass man keine Major-Label-Maschine braucht, um Best New Artist zu werden.
Häufig gestellte Fragen
Wer hat die Grammys 2025 gewonnen?
Bei den 67. Grammy Awards (2. Februar 2025, Crypto.com Arena, Los Angeles) räumte Beyoncé mit „Cowboy Carter“ in mehreren Country- und Pop-Kategorien ab. Kendrick Lamar gewann in den Rap-Kategorien. Die vollständige Gewinnerliste umfasst über 90 Kategorien.
Wo fanden die Grammys 2025 statt?
Die 67. Grammy Awards fanden am 2. Februar 2025 in der Crypto.com Arena (ehemals Staples Center) in Los Angeles, Kalifornien statt. Die Show wurde live auf CBS und Paramount+ übertragen.
Wie viele Grammys hat Beyoncé insgesamt?
Beyoncé ist die meistausgezeichnete Künstlerin in der Geschichte der Grammy Awards. Mit den Gewinnen bei den 67. Grammys hat sie ihren eigenen Rekord weiter ausgebaut und hält nun über 30 Grammys.
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