Symbolbild: Midi und Controller im redaktionellen Magazinkontext

MIDI-Controller: Top-Tests von Akai, Novation & NI

Key Takeaway: Der richtige MIDI-Controller macht dich kreativer und schneller. Akai dominiert bei Pad-Controllern, Novation bei Keyboard-Controllern, und Native Instruments verbindet Hardware mit Software wie kein anderer.

Jeder Producer kennt das Problem: Die Maus macht kreativ müde. Ein guter MIDI-Controller bringt Hands-on-Kontrolle zurück in den Workflow. Wir haben die wichtigsten Modelle für 2025 getestet — von Einsteiger bis Profi.

Akai MPK Mini MK3

25 Mini-Tasten, 8 anschlagdynamische Pads, 8 Encoder — alles in einem kompakten Gehäuse, das in den Rucksack passt. Der MPK Mini ist seit Jahren der meistverkaufte MIDI-Controller und das aus gutem Grund: Er macht alles gut genug. Die Pads haben ein gutes Gefühl, die Tasten sind für Melodien ausreichend, und die Software-Bundle (MPC Beats, AIR-Plugins) ist für Einsteiger ein echtes Geschenk. Preis: ca. 100 EUR.

Novation Launchkey 49 MK3

49 vollwertige Tasten mit Aftertouch, 16 RGB-Pads, Fader und Encoder. Der Launchkey integriert sich nahtlos mit Ableton Live — Scale-Modus, Session-Launch und Mixer-Kontrolle funktionieren ohne Setup. Auch mit Logic, FL Studio und Reason sofort einsatzbereit. Die Tastatur hat einen überraschend guten Anschlag für diese Preisklasse. Preis: ca. 200 EUR.

Native Instruments Maschine MK3

Maschine ist mehr als ein Controller — es ist ein komplettes Produktionssystem. 16 große, druckempfindliche Pads mit Farb-Display, zwei hochauflösende Screens und direkte Integration mit der Maschine-Software. Der Workflow für Beat-Making ist unerreicht. Nachteil: Du bist an die Maschine-Software gebunden. Preis: ca. 500 EUR.

Arturia KeyLab Essential 61 MK3

Arturias Antwort auf den Launchkey: 61 Tasten, DAW-Integration, 16 Pads und Fader. Der Clou ist das mitgelieferte Analog Lab — eine Sammlung von über 2.000 Synth-Sounds aus Arturias V Collection. Ideal für Producer, die viel mit Software-Synths arbeiten. Preis: ca. 250 EUR.

Ableton Push 3

Das Flaggschiff für Ableton-User. Push 3 gibt es jetzt als Standalone-Version mit eingebautem Prozessor — du brauchst keinen Computer mehr. Die 64-Pad-Matrix, das MPE-fähige Pad-Array und der eingebaute Audio-Interface machen es zum komplettesten Controller auf dem Markt. Preis: ca. 1.800 EUR (Standalone) / 800 EUR (Controller-only).

Frequently Asked Questions

Welcher MIDI-Controller für absolute Anfänger?

Der Akai MPK Mini MK3 ist der beste Einstieg: günstig, kompakt, gutes Software-Bundle. Wenn du Tasten brauchst, nimm den Novation Launchkey 37 (37 Tasten, ca. 160 EUR).

Brauche ich Tasten oder reichen Pads?

Für Beat-Making und Fingerdrumming reichen Pads (Maschine, MPD). Für Melodien, Akkorde und Synth-Arbeit brauchst du eine Tastatur. Viele Controller bieten beides — der Sweetspot sind 25 oder 49 Tasten plus Pads.

Controller-only oder Standalone?

Standalone (wie Push 3) bedeutet: kein Laptop nötig. Ideal für Live-Auftritte und Jams. Für Studio-Arbeit reicht ein Controller — der Computer macht die schwere Arbeit. Standalone kostet deutlich mehr.

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