01 Jan. Spotify 2026: Neue Features & Änderungen im Überblick
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Du öffnest Spotify, tippst „etwas Melancholisches für die Zugfahrt“ und bekommst eine Playlist, die klingt als hätte dein bester Freund sie zusammengestellt. Das ist kein Zukunftsszenario. Das ist Prompted Playlists, eins von drei neuen Features die Spotify Anfang 2026 ausrollt.
Prompted Playlists: Dein Vibe, deine Musik
Seit Januar 2026 kannst du Spotify in Worten sagen, was du hören willst. Nicht Genres, nicht Künstler. Gefühle. „Etwas zum Runterfahren nach der Arbeit“, „Energiegeladen für den Morgen“, „90er Nostalgie ohne Kitsch“. Spotify baut dir daraus eine maßgeschneiderte Playlist.
Das klingt nach dem, was der KI-DJ schon konnte. Ist es auch, nur besser. Prompted Playlists sind speicherbar, teilbar und anpassbar. Du kannst sie verfeinern: „Mehr Bass“, „Weniger Pop“, „Nur Instrumentals“. Die KI lernt nicht nur aus deiner Hörhistorie, sondern aus deinen Worten.
About the Song: Die Geschichte hinter dem Track
Seit Februar 2026 zeigt Spotify bei ausgewählten Tracks swipeable Story-Cards. Hintergründe zur Entstehung, Meaning des Textes, Fun Facts. Wie Instagram-Stories, nur für Musik. Bisher in den USA, UK, Kanada, Irland, Neuseeland und Australien.
Für Musik-Nerds ist das Gold. Für Casual-Hörer ist es der Unterschied zwischen „guter Song“ und „ich verstehe warum das ein guter Song ist“. Spotify wird damit mehr als ein Player. Es wird ein Musik-Magazin.
„Spotify wird nicht mehr nur ein Player. Es wird ein Musik-Magazin, das dir erklärt warum du fühlst was du fühlst.“
Taste Profile: Spotify zeigt dir wer du bist
Seit März 2026 in der Beta: Taste Profile. Eine visuelle Darstellung deines Musikgeschmacks. Nicht als nackte Daten, sondern als interaktives Profil. Du siehst welche Genres, Stimmungen und Ären dich definieren. Und du kannst aktiv eingreifen: „Weniger Mainstream“, „Mehr Underground“.
Das ist Spotifys Antwort auf die ewige Kritik, dass der Algorithmus dich in eine Blase steckt. Jetzt kannst du die Blase selbst formen.
Lossless: Endlich da, aber merkst du es?
Seit September 2025 streamt Spotify in FLAC-Qualität (24-bit/44,1 kHz) für alle Premium-Nutzer. Kein Aufpreis, kein Extra-Abo. Einfach da. In über 50 Märkten, Deutschland inklusive.
Die ehrliche Frage: Hörst du den Unterschied? Mit guten In-Ear-Monitoren oder einem ordentlichen Car-Audio-System: ja, definitiv. Mit AirPods in der U-Bahn: wahrscheinlich nicht. Lossless ist für Leute die Musik nicht nur hören, sondern fühlen wollen.
- du Discovery und Playlists liebst
- du KI-Features ausprobieren willst
- du Podcasts + Musik in einer App brauchst
- Dolby Atmos / Spatial Audio Priorität hat (Apple Music)
- du maximale Audioqualität willst (Tidal)
- du keine Werbung im Free-Tier akzeptierst
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Kostet Spotify 2026 mehr?
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Ist Spotify oder Apple Music besser?
Was ist Prompted Playlists?
Titelbild: Pexels / Ivan S
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