Kompakter Subwoofer-Verstärker mit GaN-Chip auf dem Laderaumboden (KI-generiert)

Burmester-Bass: Porsche macht den Subwoofer-Amp leichter

3:17 Lesezeit

Porsche schiebt Galliumnitrid in den Burmester-Bass. Der Chip sitzt in der Spannungswandlung des 400-Watt-Subwoofer-Verstärkers und soll 2027 in Serie. Weissach nennt das Emotion. Belegt ist weniger Wärme bei gleichem Output. Das Auto bleibt ohne Namen.

DROP

  • Serie 2027 im Burmester 3D High-End Surround Sound-System. Porsche nennt kein Modell.
  • Der GaN-Chip übernimmt die Spannungswandlung für den 400-Watt-Subwoofer-Verstärker.
  • Kühlkörper rund 20 Prozent leichter, passive Bauteile kleiner. Die Lautsprecher bleiben.
  • Porsche nennt das weltweit erste High-End-Audiosystem im Auto mit Galliumnitrid. Home-Hi-Fi kennt GaN schon.
  • Idee Mitte 2023, Prototyp Frühjahr 2024 mit dem ILH der Universität Stuttgart. Weitere GaN-Stellen im Auto werden geprüft.

Der Bass sitzt im Kühlkörper

Wer im Porsche laut fährt, hört den Subwoofer. Der Halbleiter bleibt unsichtbar. Er sitzt unten unter dem Laderaumboden und schiebt 400 Watt in den aktiven Sub. Genau dort setzt Weissach Galliumnitrid an: ein Chip für die Spannungswandlung, ohne neue Hochtöner und ohne zweites Setup.

Galliumnitrid schaltet schneller als Silizium und wirft weniger Wärme ab. Weniger Wärme heißt weniger Metall am Kühlkörper. Porsche beziffert das mit rund 20 Prozent weniger Masse und kleineren Kondensatoren und Spulen. Der Output bleibt. Die Boxen bleiben. Leichter wird der Verstärker.

Steffen Burosch, zuständig für Audio-Innovationen in Weissach, hängt daran die Porsche-Formel: kraftvolles Bassfundament, Leistungsreserven, Emotion. Das ist der Satz für die Kabine. Der Satz aus dem Labor klingt enger. Dr. Lars Heuken vom strategischen Halbleitermanagement spricht von effizienter Spannungswandlung, von Gewicht, von Effizienz im Sportwagen. Beide Sätze können wahr sein. Nur einer ist bisher gemessen.

Weissach spricht von Emotion, Stuttgart von Watt

Die Idee liegt in der Mitte 2023. Ab Frühjahr 2024 bauten Sound-, Halbleiter- und Nachhaltigkeitsteams von Porsche mit dem Institut für Robuste Leistungshalbleitersysteme der Universität Stuttgart den ersten Prototyp eines GaN-Subwooferverstärkers. Später kamen ein internationaler Halbleiterhersteller und ein Audio-Entwicklungspartner dazu. Deren Namen fehlen. Patente sind angemeldet, ohne dass Porsche die Nummern öffentlich legt.

Das ILH in Stuttgart arbeitet ohnehin an GaN. Seminar- und Abschlussarbeiten dort behandeln Klasse-D-Audioverstärker mit GaN-HEMTs, Boost-Stufen, Vollbrücken. Porsche nennt den automobilen Ersteinsatz im Burmester 3D High-End Surround Sound-System. Home-Hi-Fi nutzt GaN in manchen Wohnzimmer-Endstufen schon. Der Auto-Claim gilt, bis ein anderes Werk denselben Chip im Cockpit zeigt.

VERSIONSSTAND
Komponente Stand Porsche Newsroom
Halbleiter Sub-Amp GaN, Serie 2027
Subwoofer-Verstärker 400 Watt
Kühlkörper rund 20 % leichter
Fahrzeug unbenannt
Laborpartner ILH Stuttgart

2027 kommt ohne Fahrzeugnamen

Die Markteinführung ist 2027 in einem zukünftigen Porsche. Porsche nennt das Auto nicht. Taycan, Macan und 911 bleiben ungenannt. Wer heute ein Burmester 3D High-End Surround Sound-System fährt, fährt Silizium. Der GaN-Chip kommt weder als Software-Update noch als Nachrüstung für den Bestand.

Weitere Stellen im Auto werden geprüft, ausdrücklich die Spannungswandlung in Hochvoltsystemen. Audio ist der erste Raum, weil der 400-Watt-Sub schon da ist und Wärme plus Gewicht dort wehtun, ohne dass jemand am Armaturenbrett eine neue Taste braucht.

Der Hörtest fehlt. Blindvergleich und Pegel hat Weissach nicht vorgelegt. Burosch verspricht souveräne, dynamische Wiedergabe. Heuken verspricht Effizienz. Zwischen beiden Sätzen liegt die Kabine, in der Reifen, Wind und Klimaanlage lauter sind als jeder Kühlkörper. Der Chip ändert die Bilanz unter dem Boden. Ob er den Drop ändert, hören wir 2027, in einem Auto mit Namen.

 

Q&A nach der Show

Klick auf eine Frage um die Antwort aufzuklappen.

Kann ich Galliumnitrid ins heutige Burmester nachrüsten?
Nein. Der Chip sitzt in einem neuen Verstärker, Serie 2027, ohne genanntes Modell. Ein Software-Update gibt es dafür nicht.
Hör ich den Unterschied ohne Messprotokoll?
Bisher nicht belegt. Porsche beschreibt weniger Wärme und weniger Masse bei gleicher Leistung. Einen Blindtest in der Kabine hat Weissach nicht vorgelegt.
Ist GaN im Auto wirklich neu?
Porsche nennt das weltweit erste High-End-Audiosystem im Auto mit GaN. In manchen Wohnzimmer-Endstufen ist Galliumnitrid schon drin. Der Erstclaim gilt für die Kabine, nicht für Hi-Fi insgesamt.
Lohnt Burmester, wenn ich vor allem Sprache höre?
Der GaN-Schritt zielt auf den 400-Watt-Sub. Podcasts und Hörbücher nutzen diese Reserve kaum. Wer den Bass als Fundament fährt, bekommt 2027 denselben Output mit weniger Wärme. Wer nur spricht, merkt den Chip nicht.

Bildquelle: KI-generiert (August 2026)



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