09 Sep. AURA vor dem KMSKA: Sensoren beruhigen Museumschefin
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Am 5. September tanzten 14.000 Menschen vor dem KMSKA in Antwerpen. Im Museum liefen Sensoren. Direktorin Carmen Willems bewertete die ersten Ergebnisse danach als sehr beruhigend. Die Stadt zählt 28 Beschwerden, 18 davon von derselben Person. Bürgermeisterin Els van Doesburg schließt ein weiteres Open-Air vor dem Museum trotzdem nicht aus.
Leopold de Waelplaats
Auf dem Platz vor dem Königlichen Museum für Schöne Künste stehen samstags sonst Touristen und Radfahrer. Am 5. September stehen dort Boxen, Absperrgitter und 14.000 Leute. Die Fassade des KMSKA steht im Rücken der Bühne.
Chaos in the City organisiert das Open-Air vor dem Museum, in Zusammenarbeit mit der Stadt Antwerpen. Dieselbe Crew steht hinter WECANDANCE. Das Programm läuft von 14 Uhr bis 23 Uhr. Die Organisatoren nennen es das erste Event dieser Größe vor dem KMSKA.
Amelie Lens kommt aus Antwerpen. Ihr Set ist auf drei Stunden angelegt. Vor ihr legen BLONDEX, Herton und Regal im Duo mit ANNĒ auf, alle von ihrem Label EXHALE. Bürgermeisterin Els van Doesburg sagt, die Stadt sei stolz auf das renovierte Museum und auf die eigene Techno-Größe. Die Kombination aus Amelies Show und dem KMSKA als Hintergrund sei etwas, von dem man lange geträumt habe.
Sensoren hinter der Fassade
Während draußen getanzt wird, stehen im Haus Messgeräte. Carmen Willems, Direktorin des KMSKA, ist mit einem Team vor Ort. Sie sagt von sich, sie sei nicht unbedingt Techno-Fan. Die Show von Amelie nennt sie eindrucksvoll.
Das Museum hatte mit den Veranstaltern vorab die Richtung der Boxen festgelegt. Die großen Subwoofer zeigten aufs Publikum. Die Fassade blieb frei von den Boxentürmen. Das Bassniveau wurde leicht angepasst. Willems sagt: «Amelie Lens hat eine knallende Show gegeben. Wir wollen vor allem, dass unsere Kunstwerke danach noch knallen können.» Die Kunstwerke seien absolut vorrangig.
Jedes Kunstwerk kann bei großen Vibrationen in Gefahr geraten, Tafelbild ebenso wie Leinwand oder Skulptur. Willems vergleicht das mit einer Erdbebenwirkung und sagt, man sei davon weit entfernt gewesen. Kein Alarm der Messgeräte sei ausgelöst worden. Der Unterschied zur Situation ohne Event sei vernachlässigbar, so Willems gegenüber VRT NWS.
Die ersten Messergebnisse liegen seit dem 8. September vor. Willems nennt sie sehr beruhigend, das habe man im Voraus auch erwartet.
28 Beschwerden, eine Stimme
Die Stadt legt ihre Beschwerdebilanz vor: 28 Meldungen bis zum 7. September, 18 davon von derselben Person. Stadt und Polizei melden keine nennenswerten Zwischenfälle.
Eine Nachbarin nennt das Format respektlos gegenüber dem Museum und zu laut. Eine zweite, Jeanine, hört die Bässe, hält sie aber in Grenzen. Ein Nachbar, der selbst auf dem Platz mitgefeiert hat, sagt der VRT, die Musik hätte lauter sein dürfen. Die Terrassen um das Museum seien bis vier Uhr morgens voll gewesen. Das nütze der Gastronomie. Wöchentlich, sagt er, wäre ihm recht.
Els van Doesburg schließt nicht aus, dass vor dem Museum wieder ein Massen-Event dieser Größe stattfindet. Ihr Kabinett sagt: Wenn sich eine einzigartige Gelegenheit stellt, darf die Stadt sie nicht an sich vorbeigehen lassen.
Angèle singt Run
Angèle kommt auf die Bühne und singt Run, den einzigen Gasttrack auf AURA. Danach geht das DJ-Set weiter.
AURA ist am 4. September erschienen, einen Tag vor dem Open-Air. Track fünf von elf heißt 4am at RSO, benannt nach dem Berliner Club. Am 2. Oktober spielt sie AURA in der Uber Eats Music Hall in Berlin.
Q&A nach der Show
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Bildquelle: KI-generiert (September 2026)
